Frohe Weihnachten ihr Lieben!
Hier in Huancarama ist Weihnachten auf
jeden Fall ganz anders als zu Hause...
Am Sonntag sind die anderen
Freiwilligen gekommen, um Weihnachten mit uns zu verbringen. An
diesem Tag war der Himmel blau und die Sonne schien, sodass wir uns
in kurzen Klamotten in die Sonne setzen konnten und ich sogar wieder
einen leichten Sonnenbrand bekommen habe. Am Montag war es zwar nicht
mehr so warm und sonnig, aber trotzdem will das Wetter nicht so
richtig zu Weihnachten passen. Allerdings kann man auch hier
behaupten, dass wir weiße Weihnachten haben, nur nicht durch Schnee,
sondern durch dichten, weißen Nebel, der die Berge meistens fast
vollständig verdeckt.
Heiligabend fing für uns recht früh
an, da wir zum Frühstücken bei unserer Köchin eingeladen waren.
Wir waren sowieso recht früh wach, weswegen wir auch tatsächlich
gegen viertel vor 8 zum Frühstücken gegangen sind. Wir dachten,
dass es nur Paneton und Milch geben würde, aber stattdessen gab es
noch Reis und frittierte Kartoffeln, was aber fast alle von uns um
diese Uhrzeit abgelehnt haben. Mich hat es jedoch nicht sonderlich
gestört, so etwas zum Frühstück zu essen.
Als wir wieder zu Hause angekommen
waren, hat unsere Gastmutter eingeladen, um 12 Chicharon mit ihrer
Familie zu essen. Natürlich haben wir zugesagt, da Chicharon sehr
lecker ist. Eigentlich sollten wir vorher noch bei unserer Köchin zu
Mittag essen, was diese aber glücklicherweise vergessen hatte!
Dadurch hatten wir immerhin nur einmal Mittagessen.
Mittagessen:
Abends gab es jedoch zwei Mal Essen für
uns, einmal bei unserer Köchin und einmal bei unseren Gasteltern.
Bei unseren Gasteltern gab es dann leckeren Truthahn! Das war toll!
=)
Abends haben wir Freiwilligen auch eine
Bescherung gehabt und jeder hat ein Geschenk bekommen, allerdings
erst, nachdem wir zusammen Weihnachtslieder gesungen hatten.
Bescherung:
Das Geschenk, das ich bekommen habe (das grüne sind Avocados mit Augen!):
Später am Abend gab es noch ein großes
Feuerwerk und Musik und Tanz auf dem Dorfplatz, was sehr schön war.
Feuerwerk:
Am nächsten Tag gab es ähnlich viel
zu essen, zum Beispiel auch Meerschweinchen, was ich echt lecker
finde!
Morgens, naja eher vormittags, sind wir
alle zusammen in die Kirche gegangen, weil wir fanden, dass es
dazugehört, hier einen Weihnachtsgottesdienst mitzumachen. Der
Gottesdienst war auch gar nicht so schlecht und am Ende sind alle
Leute zusammen einmal um den Platz gelaufen mit Musik und dem
Pfarrer.
Alles in allem war es wirklich ein
schönes Weihnachtsfest, an dem ich aber wirklich unglaublich viel
gegessen habe... Das macht aber nichts, schließlich isst man an
Weihnachten auch in Deutschland mehr!
Ich hoffe, ihr habt alle ein schönes
Weihnachtsfest verbracht und wünsche schonmal einen guten Rutsch ins
neue Jahr; feiert schön!
Liebe Grüße
eure
Elena