Montag, 15. April 2013

Reise Teil 2


Hallo ihr Lieben!


Wir waren also in Chile angekommen, genauer gesagt in Arica.
Dort haben wir uns auf die Suche nach einem Hostel gemacht, dass wir in Julies Reiseführer gefunden hatten. Wir sind also der „Wegbeschreibung“ im Reiseführer gefolgt, vollgepackt mit unseren Rucksäcken. Irgendwann waren wir in einer Gegend, die eher nach Industriegebiet aussah und nicht so, als würde irgendwann noch ein Hostel kommen. Also haben wir kurzerhand ein paar Chilenen nach dem Weg gefragt, die waren auch sehr hilfreich und haben gleich auf ihren Smartphones nachgeguckt, welchen Weg wir nehmen müssen.
Danach sind wir noch ungefähr eine halbe Stunde durch Arica gelaufen, bis wir das Hostel endlich gefunden hatten.
Als wir endlich da waren, wurden wir von einem Franzosen und einem Haitianer, die dort kurzzeitig arbeiteten, sehr nett begrüßt und wir haben uns gleich sehr wohl gefühlt. Das Hostel selbst war ziemlich genau so, wie es im Reiseführer beschrieben war. Im Hof hingen Hängematten und es gab einen Billardtisch, alle Wände, einschließlich in den Zimmern, waren bemalt. Aber nicht einfach mit Bildern, nein, mit Bildern, Schriftzügen, Sprüchen in allen möglichen Sprachen. Diese „Bilder“ stammten von allen vorherigen Gästen, die Lust hatten, sich dort zu verewigen.
Abends waren Julie und ich noch einkaufen und zwar in einem richtigen und vor allem großen Supermarkt. Das war für uns allerdings eine totale Reizüberflutung war, denn es gab einfach viel zu viel Auswahl und wir waren das letzte Mal in Lima in einem richtigen Supermarkt, also im September!
Wir waren also im Supermarkt und standen vor der Entscheidung, was wir zu Abend essen wollten. Im Hostel gab es auch eine Gemeinschaftsküche, die wir hätten benutzen können. Stattdessen fiel unsere Wahl fürs Abendessen auf einen Liter Eis. Das mag vielleicht ein bisschen seltsam klingen, aber auch Eis gibt es hier nicht so häufig und wir konnten einfach nicht widerstehen! Im Hostel, wo wir das Eis gegessen haben, wurden wir von Alex, dem Franzosen, und dem Haitianer ziemlich ausgelacht.

Das Hostel in Arica, bzw. unser Zimmer:



Wir in Arica:


Am nächsten Morgen wollten wir zum Busbahnhof und hatten das Glück, dass zwei Deutsche aus unserem Hostel uns in ihrem Taxi mitgenommen haben, sodass wir nicht laufen mussten.
Vom Busbahnhof aus sind wir dann also nach Iquique gefahren, die Fahrt hat allerdings länger gedauert,als gedacht und wir kamen erst im Dunkeln an. Also haben wir uns ein Taxi genommen und sind wieder in ein Hostel gefahren, dass wir aus Julies Reiseführer rausgesucht hatten.
Im Hostel gab es zum Glück noch freie Betten und wir haben uns das Zimmer mit zwei Schwedinnen geteilt.
Am ersten Abend sind wir ein bisschen den Strand entlang gelaufen und wollten noch etwas zu essen kaufen, aber es hatten keine Supermärkte mehr offen. Deswegen waren wir am nächsten Morgen auch froh, dass es kostenloses Frühstück im Hostel gab.
Tagsüber waren wir am Strand und haben gelesen, das Wetter war nämlich leider nicht gut genug, um zu baden. Später haben wir uns Iquique angesehen und uns Bustickets für den nächsten Tag nach Oruro gekauft. Mittags haben wir uns Nudeln gekocht (allerdings viel zu viele, sodass wir abends nochmal davon essen konnten und immer noch etwas übriggeblieben ist...).

Wir in Iqique am Strand:


Eine Hauswand in Iquique:


Wir in Iquique:


Abends haben wir beschlossen, am nächsten Morgen früh aufzustehen und an den Strand zu gehen, falls das Wetter gut sein sollte. Das Wetter war jedoch auch am nächsten Tag nicht gut, weshalb wir einfach länger geschlafen haben und dann zum Busbahnhof gefahren sind.
Der Grenzübergang von Chile nach Bolivien war sehr einfach und ging sehr schnell und ohne jegliche Probleme vonstatten.
In Oruro kamen wir auch wieder abends an und haben dort einmal übernachtet. Am nächsten Tag ging es nach Uyuni, allerdings erst abends, da vorher keine Busse fuhren, weshalb wir den lieben langen Tag auf einem Platz in Oruro gesessen und gelesen haben.

Eine Mauer in Oruro:


Die Fahrt nach Uyuni hat die ganze Naht gedauert und es war furchtbar kalt. Als wir ankamen wussten wir auch endlich, warum wir so furchtbar gefroren hatten... irgendjemand hatte sein Fenster im Bus aufgelassen und es hatte -2 Grad. Das mag vielleicht nicht so kalt sein, aber wir hatten nicht mit Minusgraden gerechnet und nur dünne Pullis an und keine Decken dabeigehabt. Morgens kurz vor Sonnenaufgang in Uyuni ist es also echt kalt und wir mussten uns erstmal ein Hostel suchen. Wir sind mindestens eine Stunde durch Uyuni geirrt, obwohl es ziemlich klein ist, und waren froh, als wir endlich ein gutes Hostel gefunden hatten. Dort haben wir uns in unserer Betten gelegt, mit Klamotten, im Schlafsack und unter drei Decken, weil wir nach der Naht erstmal auftauen mussten. Außerdem waren wir unglaublich müde, da wir wegen der Kälte im Bus auch kaum geschlafen hatten. Nachmittags haben wir uns auf die Suche nach Unternehmen gemacht, die Touren in den Salar de Uyuni anbieten.
Zuerst wollten wir nur eine eintägige Tour machen, haben uns dann aber (zum Glück!) doch für eine dreitägige Tour entschieden. Insgesamt hat diese Tour uns 600 Bolivianos gekostet, plus 30 Bolivianos Eintritt für den Nationalpark. Das machte etwa 70 Euro, die wir für Autofahrten, zwei Übernachtungen, volle Verpflegung usw. bezahlt haben. Und es hat sich wirklich gelohnt!
Am nächsten Morgen sollte unsere Tour um 10 Uhr losgehen. Am Treffpunkt haben wir einen Engländer, James, und einen Südkoreaner, Min Soo, kennengelernt und uns gut mit ihnen verstanden. Allerdings stellte sich dann heraus, dass wir nicht im gleichen Auto fahren, worüber wir zunächst ein wenig enttäuscht waren. Später wurde dann aber klar, dass unsere beiden Gruppen die Tour trotzdem komplett gemeinsam machen.
Außer Julie und mir waren in unserem Auto nur Bolivianer, die uns aber gleich adoptiert haben. Im anderen Auto waren James und Min Soo sowie zwei Schwedinnen und Marina und Jannis aus der Schweiz.
Der erste Stopp der Tour war an einem Eisenbahnfriedhof und direkt danach ging es zum Salar, einem riesigen Salzsee. Der Anblick war wirklich beeindruckend, alles war weiß und wir haben mit unserer Gruppe Pyramiden für Fotos gemacht. Am Mittagessen hat Salz gefehlt, aber das ließ sich sehr einfach lösen: Wir haben einfach Salz vom Boden abgeschabt und auf unser Essen gestreut, danach war es richtig lecker!
Später ging es weiter zu Lagunen, insgesamt haben wir davon wirklich viele gesehen. Abends haben wir im Hostel gegessen und James hat uns allen noch ein Kartenspiel beigebracht. Am näschten Tag haben wir wieder sehr viele Lagunen gesehen und noch mehr Steinbrocken, die allerdings ziemlich cool waren! Abends haben wir die wunderschöne Laguna colorada gesehen. Das Wasser dieser Lagune war rot und das sah schon ziemlich gut aus. Das Hostel, in dem wir am zweiten Abend geschlafen haben, befand sich im Nationalpark, für den wir nochmal 150 Bolivianos bezahlen sollten. Die Bolivianer, die mit uns auf der Tour waren, haben uns beim Einlass geholfen und erklärt, dass wir Freiwillige sind. Im Endeffekt mussten wir nur den nationalen Eitrittspreis von 30 Bolivianos bezahlen. Das Hostel war nicht ganz so schön, aber eklig wurde es eigentlich nur, als das Wasser abends ausfiel und die ungefähr 30 anwesenden Personen sich zwei Klos ohne funktionierende Spülung teilen mussten. Aber auch das ging. Den Abend haben wir uns wieder mit Kartenspielen vertrieben. Am nächsten Morgen mussten wir um vier aufstehen, weil wir zu Geysiren fahren wollten. Es war allerdings wieder unglaublich kalt und alle haben nur schnell ein paar Fotos gemacht, um dann schnell wieder ins wenigstens etwas wärmere Auto einzusteigen. Schön war es trotzdem. 
Danach konnten wir in einer Thermalquelle baden, aus der wir gar nicht mehr rauskommen wollten, weil es so angenehm war! =)
Anschließend ging es nur noch zu weiteren Lagunen und dann war die Tour im Prinzip zu ende und wir sind zurück nach Uyuni gefahren.

Julie und ich auf einer Eisenbahn auf dem Eisenbahnfriedhof:


Salar de Uyuni: 


Wir vor einer der vielen Lagunen:


Frühmorgens in bitterer Kälte vor den Geysiren:



Ich auf dem Salar de Uyuni beim Versuch, einen Handstand zu machen:



Salar de Uyuni:



James auf dem Salar:



Ein Sonnenuntergang auf unserer Salar de Uyuni Tour: 


 Unsere bolivianische Familie und wir bei einer Pyramide auf dem Salar:


Ich, in einem Ferlsbrocken:


Arbol de Pierdra (Baum aus Stein):


Jannis und James auf Felsbrocken: 


Die Laguna colorada: 


Die heiße Quelle, in der wir gebadet haben:


Noch mehr Steinbrocken:



Ich kann nur sagen: Diese Tour war unglaublich schön, unsere Gruppe hat viel Spaß gehabt und der Preis ist es auf jeden Fall wert! Außerdem hatten Julie und ich die tolle Möglichkeit, endlich mal wieder Englisch zu reden, was uns zu Anfang nicht ganz leicht gefallen ist; kein Wunder hatten wir doch seit mindestens 6 Monaten gar kein Englisch mehr gesprochen. Und nicht nur Englisch haben wir geübt, sondern auch den ständigen Wechsel zwischen Deutsch, Englisch und Spanisch. Am Ende der Tour hat das sogar alles ziemlich gut geklappt und wir haben auch nicht mehr ständig vor uns hingestottert, wenn wir englisch geredet haben.
Von Uyuni ging es gleich am Abend weiter nach Potosí, der höchsten Stadt der Welt (auf knapp über 4000m). Wir sind im gleichen Bus wie die Bolivianer gefahren und haben uns dann mit ihnen zusammen ein Hostel gesucht. Am nächsten Tag sind wir noch ein bisschen mit ihnen durch die Stadt gelaufen, zum Beispiel zum Münzmuseum, dass allerdings zu hatte, da es Montag war... Julie und ich waren später noch mit unserem gesamten Gepäck unterwegs, weshalb wir ganz schön fertig waren; ist ja auch kein Wunder auf der Höhe! =)
Abends ging es für uns beide weiter nach La Paz, wo wir morgens recht früh ankamen und uns erstmal auf einen Platz gesetzt haben, bevor wir uns ein Hostel gesuhct haben. Das Hostel, das wir im Endeffekt hatten, war echt ranzig und wir wollten am liebsten nichtmal die Wände berühren, aber für eine Nacht war uns das ziemlich egal. Den Rest des Tages haben wir La Paz erkundet und eingekauft; ich habe zum Beispiel ein schönes Kleid aus Alpacawolle gefunden. =)

 Wir mit Aussicht auf La Paz:



Nach der einen Nacht im Hostel sind wir weiter nach Copacabana gefahren, das direkt am Titicacasee liegt. Dort hatten wir ein sehr schönes Hostel, dass auch ziemlich günstig war, sogar mit eigenem Bad. Dort war es zwar eigentlich ganz schön, aber trotzdem war es ein reiner Touristenort. Allerdings haben wir dort sehr leckere und vor allem frische Trutcha, also Forelle, gegessen, was toll war.

Unser Zimmer in Copacabana:




Einen Tag später sind wir Richtugn Puno gefahren und damit wieder nach Peru eingereist. Auch diesmal gab es bei der Grenzüberwuerung nicht das geringste Problem. Chile und Bolivien waren zwar schön, aber trotzdem war es schön, wieder in Peru zu sein; wir haben uns gefühlt, als würden wir nach hause zurückkommen.
Das war also der zweite Teil meines Reiseberichts, das nächste mal gibt es nochmal mehr (schließlich sind wir auch in Peru noch ein wenig Zeit zum Reisen, bevor wir wieder in unser Heimatdorf zurückgekehrt sind).

Liebe Grüße
eure

Elena

















Montag, 8. April 2013

Karneval und Reise Teil 1 =)


Halli Hallo ihr Lieben!


Diesmal gibt es viel zu berichten: Vom Karneval und von meinem Reisemonat mit Julie.
Fange ich doch mal beim Karneval an.

Zuerst haben wir Karneval in Huancarama gefeiert. Oli und ich sollten beim Umzug durchs Dorf mitmachen und hatten dafür Trachten an, leider gibt es davon keine Fotos. Das hat zwar Spaß gemacht, war aber nicht so spannend.
Einige Tage später wurden wir, Jule, Julie, Oli und ich aber dazu eingeladen, Teil einer Karnevalsgruppe zu werden und mit nach Andahuaylas zu fahren, um dort an einem Tanzwettbewerb teilzunehmen.
Julie, Oli und ich wollten gerne mitmachen und haben deswegen mit den anderen Mitgliedern der Gruppe geübt. Julie und ich gehörten zu dem Teil der Gruppe, der tanzt, während Oli sich zu den Musikern gesellt und Gitarre gespielt hat.
Wir haben ungefähr drei Tage unsere Choreografie geprobt und sind dann nachts zusammen mit unserer Gruppe nach Andahuaylas gefahren. Dort angekommen haben wir uns alle unsere Trachten angezogen, die Frauen Röcke, Blusen, Mantas und Ojotas und die Männer Ponchos und Ojotas. Anschließend sind wir frühstücken gegangen und danach ging die Entrada los, ein großer Umzug.
Bei diesem Umzug hat Oli für unsere Gruppe Gitarre gespielt und Julie und ich mussten vorne ein Banner unseres Dorfes, Pacobamba, tragen und wie alle anderen tanzen. Insgesamt hat dieser Umzug ungefähr 2 Stunden gedauert, Während des Umzugs haben unglaublich viele Leute Fotos von uns gemacht, uns immer wieder zugerufen, wie toll wir „Gringas“ tanzen würden, und sich einfach gefreut, dass wir mitmachen. Nach dem Umzug mussten Julie und ich erstmal unsere Ojotas, Schuhe aus alten Autoreifen, ausziehen, weil wir uns sehr viele und sehr schmerzhafte Blasen getanzt hatten.
Am Nachmittag ist unsere Gruppe dann zum Stadion gegangen, wo wir am Tanzwettbewerb teilnehmen wollten. Dort haben uns mindestens 3000 Menschen zugesehen, wie wir getanzt haben. Gewonnen haben wir zwar im Endeffekt nicht, aber darauf kommt es ja nicht an, sondern darauf, dass wir jede Menge Spaß hatten und den hatten wir! Nachts sind wir wieder zurück nach Pacobamba gefahren und am nächsten Tag haben Julie und ich unsere Reise angetreten.

Die Männer, wie sie ins Stadion einlaufen:


Die Musiker:


Unsere Gruppe beim Tanzen im Stadion:



Zuerst sind wir nach Abancay gefahren, um von dort aus nach Ayacucho zu fahren. Als wir in Abancay ankamen, stellten wir jedoch fest, dass erst am nächsten Tag wieder Busse nach Ayacucho fahren würden. Also sind wir zu Julius gefahren, in der Hoffnung, dass er da ist und wir bei ihm schlafen dürfen. Wir hatten Glück und konnten somit ohne Probleme am nächsten Tag weiterfahren, In Ayacucho haben wir uns jedoch nur wenige Stunden aufgehalten, da wir direkt weiterfahren wollten und zwar nach Ika. Kaum waren wir in der Nähe der Küste wurde es gleich ziemlich warm und wir konnten überall Sanddünen sehen, da direkt an der Küste auch die Wüste ist. Ika war nicht so spannend, weshalb wir danach nach Paracas in der Nähe von Pisco gefahren sind.
In Paracas haben wir uns ein Hostel gesucht, dort waren jedoch keine Betten in Schlafsälen mehr frei, weshalb wir uns ein Zimmer mit einer anderen Deutschen, Verena, geteilt haben. Paracas ist direkt am Meer und wir sind an den zwei tagen, die wir dort waren, oft am Meer entlangspaziert, meistens mit Verena zusammen, da wir uns sehr gut mit ihr verstanden haben.

Julie und ich am Strand von Paracas:


Verena am Strand:


Sonnenuntergang in Paracas: 


Ich auf dem Weg zum Nationalpark: 


Julie und Verena im Nationalpark:



Nach Paracas ging es nach Nazca. Auf dem Weg dorthin haben wir uns allerdings aus dem Bus rausschmeißen lassen, da wir uns die Linien von Nazca ansehen wollten. Leider konnte man vom „Mirador“, dem Aussichtspunkt, nur sehr wenig sehen, das war zwar schade, aber das, was man sehen konnte, war trotzdem beeindruckend.

Der Mirador  für die Linien von Nazca:


Linien von Nazca:




Argentinier, die von den Linien von Nazca weiterfahren wollten und auf der Straße getanzt haben:



In Nazca selbst wollten wir eigentlich gar nicht übernachten, aber es gab abends keinen Bus mehr nach Tacna, wo wir als nächstes hinwollten, weshalb wir doch einmal in Nazca übernachtet haben. Dort hatten wir auch wieder ein schönes Hostel, in dem man auch hätte warm duschen können, was wir aber nicht wollten, da es dazu einfach viel zu heiß war!
Am nächsten Tag sollte es also Mittags nach Tacna gehen. Vorher sind wir noch Essen gegangen und haben zufälligerweise Verena aus Paracas getroffen, die morgens angekommen war. Das war ein lustiger Zufall und wir haben uns sehr gefreut!
Die Fahrt von Nazca nach Tacna war ziemlich lang, vorallem dadurch, dass wir tagsüber gefahren sind. In Tacna wollten wir gar nicht bleiben, sondern sind nur dorthin gefahren, um von dort aus die Grenze nach Chile zu überqueren.
Wir haben uns dort also einen Bus zur Grenzüberquerung gesucht. Als wir jedoch aus Peru ausreisen waren, also an der Grenze standen, gab es ein Problem. Die Grenzbeamten meinten wir wären länger als 90 Tage in Peru geblieben und müssten deswegen 240 Soles, also ungefähr 80 Euro, Strafe bezahlen und das, obwohl wir ein 2-Jahres-Visum haben! Wir haben also diskutiert, aber wir sollten weiterhin bezahlen und der Bus sollte schon ohne uns weiterfahren... Dann wurde der Chef geholt, der zum Glück meinte, dass alles kein Problem sei. Er hat sich unser Visum angesehen und uns einen Residenzialstempel in den Reisepass gemacht und dann konnten wir zum Glück ohne Probleme nach Chile einreisen!
So das war erstmal der erste Teil meines Berichts, der Rest folgt!

Liebe Grüße
eure

Elena