Donnerstag, 2. Mai 2013

Reise letzter Teil


Hallo ihr Lieben!

Nach einiger Zeit in Chile und Bolivien waren wir also wieder in Peru angekommen, genauer gesagt in Puno.
In Puno haben wir ein sehr schönes kleines Hostel gefunden, in dem es sogar eine Gemeinschaftsküche gab, die wir auch benutzt haben, um lecker Nudeln mit Salsa de Tomate zu kochen. Die Zimmer waren zwar wirklich winzig (wir hatten sogar Schwierigkeiten, unsere Rücksäcke irgendwie neben den Betten unterzubringen), aber wirklich gemütlich. Außerdem hatten wir wieder ein eigenes Bad, einen Fernseher im Zimmer, was in hier in Hostels häufiger vorkommt, als warmes Wasser, und haben sogar Handtücher bereitgestellt bekommen.
In Puno haben wir uns auch die Islas Flotantes, also die schwimmenden Inseln, angesehen. Dort wimmelt es zwar nur so vor Touristen, aber trotzdem sind sie beeindruckend. Dort habe ich ein Tauschgeschäft abgeschlossen. An einem Stand wollte ich nämlich wissen, wie viel die Sachen kosten, die verkauft werden, und die Frau meinte, dass ich auch drei Sachen (2 Ketten und ein kleines Windspiel) gegen mein Manta tauschen könnte. Das habe ich dann auch gemacht.

Der Lago Titicaca:



Eine schwimmende Insel auf dem Titicacasee: 


Der See von einer der Inseln aus:


Von Puno aus sind Julie und ich dann weiter nach Cusco gefahren, aber nur um von dort aus direkt nach Quillabamba weiterzufahren.
In Quillabamba war es unglaublich warm und ziemlich schön. Dort sind wir drei Nächte lang geblieben und haben mehrmals im Mercado gegessen, weil es dort einfach am leckersten und günstigen ist.
An einem Tag sind wir zu einer Stelle etwas außerhalb von Quillabamba gefahren, die sich Siete Tinajas nennt. Dabei handelt es sich um einen kleinen Wasserfall, mit einem natürlichen Becken, in dem man Baden kann. Dort haben wir ungefähr den halben Tag verbracht, bevor sich das Wetter verschlechtert hat und wir lieber wieder zum Hostel gefahren sind.

Der kleine Wasserfall:



Von Qqillabamba sind wir nach Santa Teresa gefahren und von dort aus Nach Hydroelectrica. Von dort aus sind wir am nächsten Morgen um vier Uhr nach Aguas Calientes losgelaufen. Der Weg hat etwa 2 Stunden gedauert. In Aguas Calientes haben wir uns unsere Tickets für Machu Picchu gekauft und haben uns dann an den Aufstieg dorthin gemacht. Wenn man nicht mit dem Bus zum Machu Picchu hochfährt, sondern wie wir die Treppen hochlöuft, braucht man etwas über eine Stunde für den Weg (zumindest haben wir solange gebraucht). Oben angekommen konnten wir mit unseren Tickets eintreten. Es war ein ziemlich beeindruckendes Gefühl, auf dem Machu Picchu zu sein und alles sehen und anfassen zu können. Wir hatten uns aber nicht nur das normale Ticket gekauft, sondern auch noch das für den Cerro Machu Picchu, einer der beiden berge, die man noch ansehen kann. Der Aufstieg auf den Cerro Machu Picchu hat nochmal etwa 1,5 Stunden gedauert. Leider hatten wir kein besonderes Glück mit dem Wetter und man hat außer Wolken nichts gesehen. Trotzdem war es ein gutes Gefühl, es bis nach oben geschafft zu haben. Zwar war es die meiste Zeit, die wir auf dem Machu Picchu verbracht haben bewölkt oder es hat geregnet, aber kurz bevor wir uns an den Abstieg machen mussten, hat es zum Glück doch noch aufgeklart und wir konnten doch noch ganz gut sehen.

Wir auf dem Cerro Machu Picchu:



Machu Picchu:


Nochmal:


Und nochmal: 



Nach dem Abstieg vom Machu Picchu mussten wir nochmal 2 Stunden zurück nach Hydroelectrica laufen und dann mit einem Taxi nach Santa Teresa laufen, wo wir uns todmüde ein Hostel gesucht haben. Insgesamt waren wir an dem Tag 14 Stunden zu Fuß unterwegs, es war also kein Wunder, dass wir am Ende doch ziemlich erschöpft waren und eigentlich nur noch duschen und schlafen wollten.
Wir hätten natürlich auch mit dem Zug nach Aguas Calientes fahren können, aber der ist gnadenlos überteuert, weshalb wir lieber laufen wollten.
Am nächsten Tag sind wir zurück nach Cusco gefahren, wo wir uns mit den anderen Freiwilligen getroffen haben.
Am Freitag sind Oli, Julius, Isa, Pia und ich zu den Inka-Ruinen in Cuscos Umgebung gefahren. Zuerst waren wir alle zusammen unterwegs, aber dann haben wir uns aufgeteilt, sodass ich am Ende nur noch mit Oli und Julius unterwegs war. Auch an dem Tag hatten wir ein bisschen Pech mit dem Wetter, es hat immer mal wieder recht heftig geregnet, was uns aber nicht so sehr gestört hat.

Keine Ahnung, was es eigentlich sein sollte, aber wir haben es die "legendären Inka-Rutschen" getauft:



Oli, Julius und ich vor einem der wirklich riesigen Steine der Ruinen:


An den anderen Tagen sind wir einfach ein bisschen durch Cusco gelaufen und haben uns alles angesehen und ein paar Sachen gekauft und im Mercado gegessen. Dort habe ich ein für mich ganz tolles Gericht entdeckt, dass ich ziemlich häufig gegessen habe: Arroz a la Cubana, Reis mit Spiegelei und frittierter Banane, dazu gab es leckere Ensalada de Uchu, einen Salat mit einer Art Peperoni, die wir hier eigentlich ständig essen.

Jule, Julie, Ich und Oli auf der Plaza de Armas von Cusco:



Isa und Pia sind schon am Samstagabend zurück gefahren, Jule und Oli Sonntagmorgen. Julius ist noch bis nachmittags geblieben und wir waren zusammen im Mercado essen.
Mittags sind Julie und ich dann nach Urubamba gefahren. Dort hatten wir zwar ein sehr schönes Hostel, aber sonst war es dort sehr langweilig und es gab nicht mal Feigen, von denen es dort eigentlich sehr viele geben sollte. Deswegen sind wir dort nur eine Nacht geblieben und dann wieder nach Cusco gefahren, wo wir noch eine Nacht geschlafen haben. Julie musste schon einen Tag vor mir wieder arbeiten, weshalb sie frühmorgens zurückgefahren ist, während ich mich erst mittags auf den Nachhauseweg gemacht habe. Ich hab auch noch einmal in Tamburco bei Julius und Maya übernachtet und bin erst am nächsten Tag zurück nach Pacobamba gefahren. Damit war die Reise, die wirklich schön war, zwar endgültig vorbei, aber es war auch schön, wieder in unserem Heimatdorf zu sein und alle wiederzusehen.

Viele Grüße
eure

Elena








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